Aufdachmontage
Bei dieser Montageart werden Profile oberhalb der Dacheindeckung montiert, um darauf die Solarmodule zu befestigen.

CO2
Abkürzung für Kohlendioxid. Schadstoffe, die bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen. Mit einer Solarstromanlage wird schon innerhalb weniger Jahre mehr CO2 eingespart als für die Produktion von Solarmodulen benötigt wird.
EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz: Regelt die Einspeisevergütung regenerativer Energiequellen, z.B. Windkraft, Biomasse, Wasserkraft und auch Photovoltaik.

Einspeisevergütung und Einmalvergütung
siehe Swissgrid

Energiedach
Besondere Montageart, bei der rahmenlose Module in ein Profilsystem eingelegt werden. Die so entstandene Fläche ersetzt die Standard-Dacheindeckung. Besonders geeignet ist das System für Neubauten oder Dachsanierungen.

Flachdachmontage
Montageart für Solarstrommodule, bei der die Module mittels Winkel- oder Teleskopkonstruktionen auf Flachdächern installiert werden.

Inselanlage
Die erzeugte Energie wird in Batterien zwischengespeichert und danach verbraucht. Diese Anlagen sind nicht an ein Stromnetz angeschlossen.

kWp
kW = kiloWatt, das "p" bezeichnet "peak" als Spitzenwert. Das "p" bedeutet aber nicht die Spitzenleistung sondern die Nennleistungen nach Standard-Testbedingungen (STC).

Modul
Bezeichnung für eine elektrisch anschlussfähige Einheit aus mehreren Solarzellen, mit Witterungsschutz (Glas), Einbettung und Rahmung.

Monokristallin
Silizium, das als Einkristall gezogen wurde. Die Kristallstruktur im Inneren ist absolut homogen, was durch die gleichmäßige Außenfärbung erkennbar wird.

MW
Abkürzung für MegaWatt. Mit diesem Wert wird die Leistung von Solaranlagen gemessen. 1MW=1.000.000 Watt.

Photovoltaik
Ein physikalischer Effekt lässt eine Spannung in einer aus zwei elektrischen Polen bestehenden Halbleiterplatte entstehen. Angeschlossen an einen Verbraucher fließt ein Strom. Photo (griech.) = photos: das Licht; Volt = Einheit für die elektrische Spannung (Spannung durch Licht).

Polykristallin
Kristallstruktur von Silizium, in der mehrere Kristalle im Guß erstarren. Erkennbar sind polykristalline Zellen durch die sichtbaren Korngrenzen, es entsteht ein "Metal-Flake-Effekt".

Silizium
Der Rohstoff Silizium wird für die Herstellung von Solarzellen verwendet. Silizium ist das zweithäufigste Element der Erdkruste.

STC (Standard Test Conditions)
Die Standard-Testbedingungen sind die Bedingungen, bei der die Strom- und Spannungskennwerte eines Moduls /einer Zelle gemessen und auf dem Modul-Datenblatt angegeben werden. STC = 1000W/m², 25°C Zelltemperatur, Sonnenspektrum AM = 1,5.

Tracker
Ist ein Montagesystem für Solarmodule, das mechanisch der Sonne nachgeführt wird, um Mehrertrag zu erwirtschaften. Einachsige Systeme drehen von Ost nach West, zweiachsige Systeme berücksichtigen auch den Sonnenhöhenwinkel (Elevation).

Wafer
Gesägte Siliziumscheibe, Rohling für die Erstellung einer Solarzelle.

Wechselrichter
Komplexes, elektronisches Bauteil, welches Gleich- in Wechselstrom umformt. Wechselrichter werden in der Solarstromtechnik zur Netzeinspeisung benötigt.

Solare Wertschöpfungskette
Die solare Wertschöpfungskette bezeichnet die Stufen vom Sand / Rohsilizium bis zum fertigen Solarstrommodul.

Wirkungsgrad Modul / Zelle
Der Wirkungsgrad eines Moduls / einer Zelle ist definiert als Leistung pro Fläche.

Wirtschaftlichkeit
Die Wirtschaftlichkeit einer Solarstromanlage berechnet sich aus den Kosten der Anlage und den Vergütungen. Hinzu beeinflussen Dachneigung und Himmelsausrichtung des Daches den Stromertrag. Genaue Daten vor Ort lassen sich errechnen und erfahren Sie von unserem Solarstrom Berater.

Zelle
Eine Solarzelle ist das Grundelement für die Erstellung von Solarmodulen. Zellen werden aus Wafern hergestellt.